Die Ausstellung präsentiert Arbeiten der Künstlerin Ivonne Dippmann (*1981 Karl-Marx-Stadt, Berlin/Chemnitz/Tel Aviv) aus ihrer Schaffensperiode in Israel (2008–2015).
Gezeigt werden gewebte Textilobjekte, Kostüme aus geupcycelten Stoffen, Modefotografie und Texte, um die textile Praxis als künstlerisches Ausdrucksmedium erfahrbar zu machen und Geschichten darüber zu erzählen.
Alle textilen Arbeiten wurden aus Restbeständen lokaler Polstereien und Textillager im Stadtteil Florentin in Tel Aviv gefertigt. Israel blickt, ebenso wie Chemnitz und Mittelsachsen, auf eine bedeutende Textiltradition zurück, die durch die Verlagerung der Produktion ins Ausland und durch den damit einhergehenden Strukturwandel zunehmend aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwindet.
