Jüdisches Leben in Chemnitz prägte seit der Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts Wirtschaft und Kultur, wurde im Nationalsozialismus jedoch fast vollständig ausgelöscht. Ein Stadtrundgang verbindet heute Orte der Erinnerung, Stätten des Wirkens jüdischer Bürger mit der lebendigen Gegenwart der heutigen Gemeinde. Stationen: ehem. Aktienspinnerei (heute Zentralbibliothek TU Chemnitz), Theaterplatz mit Opernhaus & Kunstsammlungen, ehem. Kaufhaus Schocken (heute Staatl. Museum für Archäologie), ehem. Kaufhaus Tietz, Agricola-Gymnasium Dauer der Führung: 120 Minuten