Möbel- und Dekorstoffe aus dem Zschopautal waren lange weltweit gefragt. In einer ehemaligen Weberei kann man Maschinen und Muster erleben.
Dort erhält der Besucher in den teils noch original eingerichteten Räumen einen umfassenden Einblick in ein Stück Industrie- und Kulturgeschichte. Als einer der wenigen erhaltenen Produktionsstandorte der ehemals bedeutenden sächsischen Textilindustrie vermittelt unser Museum auf anschauliche Weise, wie viele Schritte und wieviel Wissen notwendig sind, um einen hochwertigen Möbelstoff herzustellen. Bei uns kann jeder Besucher erleben, wie ohrenbetäubend laut die Webstühle von damals sind, und wie sie den Boden des Websaals zum Beben bringen!
Das Museum erstreckt sich im Hauptgebäude vom 1. bis zum 3. Obergeschoß. Es verfügt über einen breit aufgestellten Maschinenpark, der nicht nur verschiedene Webstühle, sondern auch Spulmaschinen und Kartenschlagmaschinen zeigt. Hier kann man zum Beispiel nachvollziehen, welch bahnbrechende Erfindung die Entwicklung der Jacquardmaschine als Vorläufer der heutigen Computertechnik war.
Umfassend informiert wird auch zu Leben und Werk des Chemnitzer Ingenieurs und Unternehmers Louis Ferdinand Schönherr, aus dessen Sächsischer Webstuhlfabrik viele der vollfunktionsfähigen Webstühle stammen. Er gilt als Erfinder der mechanischen Tuchweberei in Sachsen und hat maßgeblich zum guten Ruf von Chemnitz als Maschinenbaustandort beigetragen.
Man kann den Rundgang auch mit einem Quiz verbinden! Die Heftchen dafür erhält man kostenlos an der Museumskasse.
Wir bieten:
- Museum
- Wechselausstellungen
- Kreativangebote
- Kaffee und andere Getränke



