Dieser Aussichtsturm ist auch als Bismarckturm bekannt. Der 16,85 Meter hohe Rundturm befindet sich auf einem steil aufragenden Porphyrfelsen inmitten eines romantischen Landschaftsparks.
Die mit Zinnen ausgestaltete Aussichtsplattform erreicht man über die 81 Stufen eine Wendeltreppe. Der Bismarckturm aus Granit war auch ein Wasserturm. Das Reservoir befand sich im Keller. Die Plattform konnte durch eine abnehmbare Feuerungsvorrichtung beflammt werden. Der Turm besetzt eine Terrasse mit Blick in die Kastanienallee. Am Ende der Allee befindet sich ein Flatterecho-Rondell. Verlängert man die Achse würde man direkt auf das Koster Nimbschen treffen.
Im Zweiten Weltkrieg wurde der Turm 1945 im oberen Teil stark beschädigt. Erst in den Jahren 1992/1993 erfolgte eine Sanierung der Turmruine. Am 1. Mai 1993 fand die Wiedereröffnung des neugestalteten Parks samt Turm statt. Seit 1996 gab es im Turm die Klanginstallation "Tür zu es rauscht" von Erwin Stache. Die Technik der Installation wurde leider zerstört.



