Die Spitzhaustreppe mit 397 Stufen verbindet die Hoflößnitz mit dem Spitzhaus. Der Aufstieg durch die Weinberge belohnt mit weiten Ausblicken über das Elbtal.
Die Spitzhaustreppe ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Radebeuler Weinlandschaft. Sie verbindet die Hoflößnitz mit dem hoch über den Weinbergen gelegenen Spitzhaus. Die erste Treppenanlage entstand zwischen 1747 und 1750 und erhielt mit dem Muschelpavillon einen repräsentativen oberen Abschluss.
In den Jahren 1845/46 ließ Landbaumeister Carl Moritz Haenel die Treppe umbauen. Seitdem umfasst sie 397 Stufen statt der ursprünglich geplanten 365 und wird deshalb auch als „Jahrestreppe“ bezeichnet.
Der Aufstieg führt mitten durch die historische Weinberglandschaft der Lößnitz und eröffnet eindrucksvolle Ausblicke auf das Elbtal, die Stadt Radebeul und Dresden. Seit 2001 ist die Treppe außerdem Austragungsort des Internationalen Spitzhaustreppenlaufs und damit ein beliebter Anziehungspunkt für Ausflügler, Wanderer und Sportbegeisterte.


