Der Kaisertrutz wurde zwischen 1490 und 1520 als Geschützbastei des Reichenbacher Tores errichtet. Zu dieser Zeit war er ein neuartiges Festungswerk, das den Zugang der Fernhandelsstraße Via Regia nach Görlitz schützen sollte.
Während des Dreißigjährigen Krieges ließen sich schwedische Truppen in dem Gebäude nieder und die kaiserlichen Soldaten belagerten es erfolglos. Seitdem wird das Gebäude „Kaisertrutz“ genannt. In späteren Jahrhunderten erfüllte es verschiedene andere Funktionen, zum Beispiel als Sitz der Görlitzer Stadtwache. Seit 1932 ist der Kaisertrutz das Ausstellungsgebäude für die Görlitzer Sammlungen. Mit seinen fünf Etagen bietet er eine Gesamtausstellungsfläche von rund 2.500 Quadratmetern. Drei Etagen beherbergen Dauerausstellungen zur Stadt- und Regionalgeschichte, eine Etage beherbergt die „Galerie der Modernen Kunst“. Eine weitere Etage dient als Sonderausstellungsfläche.
Dieser Punkt ist auch eine Station unseres Audioguides.



