Erst in Kurfürst Augusts Jagdschloss und dann in das kurfürstliches Wildgehege: Besonders für Familien ist das in Moritzburg eine empfehlenswerte Kombination.
Der Wald rings um Moritzburg bei Dresden hält für naturverliebte Besucher manche Überraschung bereit. Das historische Wildgehege gehört ganz sicher dazu. Besonders für Familien mit Kindern ist der Tagesausflug zu empfehlen. In den weiträumigen Gehegen werden fast ausschließlich heimische Wildarten gehalten, die teilweise gestreichelt werden dürfen.
Seinen Ursprung hat das Wildgehege im alten kurfürstlichen „Thiergarten“, der 300 Jahre zuvor direkt um das Schloss Moritzburg herum angelegt wurde. Dort jagten die sächsischen Adligen, später auch die diplomatischen Gäste des Königs. Schon zu Ende des 19. Jahrhunderts öffneten die Wettiner den Tiergarten zu den Fütterungszeiten für Besucher. Das Wildgehege kommt seiner Aufgabe als größte waldpädagogische Einrichtung des Staatsbetriebes Sachsenforst nach, indem interaktive Tafeln und Stationen Auskunft über die heimischen Waldtiere geben oder begleitende Broschüren oder eine Waldrallye zur Verfügung gestellt werden. Wer davon noch nicht genug hat, kann das Naturerlebnis um einen Besuch im Abenteuerpark oder eine Führung durch das Wildgehege Moritzburg erweitern.

