Als künstlerisches Zentrum der ersten deutschen Gartenstadt zog der Bau bis 1914 zahlreiche europäische Künstlerinnen an. In den 1930er Jahren als Polizeischule und SS-Kaserne genutzt, diente er später der Sowjetarmee als Lazarett und Kaserne. In den 1990er Jahren begann die Wiederbelebung des Ortes durch die Kunst.
Heute zählt HELLERAU zu den wichtigsten internationalen Zentren zeitgenössischer Künste. Das interdisziplinäre Koproduktions- und Gastspielhaus präsentiert jährlich rund 350 Veranstaltungen in den Genres Tanz, Performance, Musik und Medienkunst. Mit verschiedenen Schwerpunkten und Festivals widmet sich HELLERAU aktuellen gesellschaftlichen Fragen. Seit 2018/19 ist Carena Schlewitt Intendantin.
2026 wurde HELLERAU mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet.



